Mrz 29

Rundreise Namibia

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Namibia ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Auf einer Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie die Deutschlands, leben nur etwa 2 Millionen Einwohner. Große Teile des Landes sind Wüste. Im Süden erstreckt sich die Kalahari und im Westen die Namib, die älteste Wüste der Welt. Bei einer Rundreise durch das Land sollte man immer im Kopf haben, dass die Distanzen weit sind und man oftmals stundenlang unterwegs ist bis man wieder auf eine menschliche Ansiedlung oder gar Tankstelle trifft. Namibia kann das ganze Jahr über bereist werden, allerdings sollte man bedenken, dass der namibische Winter in den Monaten Juni bis September sehr kalt werden kann. Temperaturen unter Null sind keine Seltenheit. Während der Regenzeit, in den Monaten November bis April, kann es vorkommen, dass Straßen nur noch mit Allradantrieb zu befahren oder teilweise ganz gesperrt sind. So gilt es auf alle Fälle, sich vor der Rundreise gut über die Straßenverhältnisse zu informieren, wenn man nicht im Schlamm stecken bleiben möchte.

Fast jede Namibia Reise beginnt in der Hauptstadt Windhuk. Windhuk ist eine kleine Stadt, die eine etwas merkwürdige Mischung aus deutscher Behäbigkeit und afrikanischem Gleichmut bildet. Da Namibia bis zum Ende des ersten Weltkriegs deutsche Kolonie war, trifft man (fast) überall auf die Spuren der Kolonialzeit und selbst “Kaiserschmarrn” oder “Wiener Schnitzel” finden sich nicht selten auf den Speisekarten der Restaurants. Die Hauptsehenswürdigkeiten des Landes sind die “Etoscha Pfanne”, nördlich von Windhuk, die mit zu den schönsten Safari-Gebieten der Welt gehört und die Namib-Wüste mit ihren orange und rot leuchtenden Dünen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Fish River Canyon an der Grenze zu Südafrika, das kleine Städtchen Swakopmund und die Höhlenmalereien von Twyvelfontein. Um tatsächlich aber das ganze Land sehen zu wollen braucht man mindestens vier Wochen, die Entfernungen sind groß und Namibia ist weit.